Fronleichnam 2026 – Ausflug nach Laveno

Startplatz Monte Nudo

Nachdem der an Christi Himmelfahrt geplante Ausflug nach Laveno wetterbedingt abgesagt werden musste, war die Prognose auch diesmal nicht ganz eindeutig. Dennoch fand sich eine kleinere Gruppe zusammen, treu dem Motto: Hauptsache Italien, irgendwie wird’s schon fliegbar sein!

Vor längerer (und vor allem vor meiner) Zeit war Laveno am Lago Maggiore schon mal ein beliebtes Ziel der Elztalflieger. Nun haben wir den Spot wiederentdeckt – und wir waren ganz sicher nicht zum letzten Mal dort!

Da der Nordwind am Anreisetag noch zu stark zum Fliegen war, hieß es bei strahlendem Sonnenschein erst einmal: Ab in den See! Anschließend ging es in die sehr empfehlenswerte Bar Trattoria Da Gennaro, wo wir neben leckerem Essen auch beste Unterhaltung vom Chef (?) bekamen, der für einige Späßchen zu haben war.

Spiaggia delle Rianne
Bar Trattoria Da Gennaro
Pizza Estate – unbedingt probieren!

Der nächste Tag begann zwar bewölkt, aber das Shuttle war ohnehin schon reserviert – und wir waren sogar die einzigen Gäste. Mit Panzersky ging es hinauf zum Startplatz. Aus dem befürchteten kurzen Abgleiter wurde am Ende ein richtig schöner Flug mit bis zu einer Stunde Airtime!

Tobi macht sich als Erster startklar

Am Freitag passten dann endlich die Bedingungen: Das Wetter war top und alle von uns waren über zwei Stunden in der Luft. Nach einer Fahrt mit der legendären „Eimer-Seilbahn“ ging es für die Sportlichen zu Fuß weiter vom Sasso del Ferro zum Monte Nudo, wo sich später alle wieder getroffen haben.

La Funivia del Sasso del Ferro

Hike von einem Gipfel zum anderen
Zwischenstopp

Statt vieler Worte hier einfach ein Landevideo, in dem die Freude über diesen genialen Flug perfekt zum Ausdruck kommt:

Am Abend setzte dann wie vorhergesagt starker Regen ein. Da waren wir super happy, dass wir alle gemütlich in Thomas‘ Wohnmobil Unterschlupf fanden. Auch am Samstagmorgen regnete es munter weiter, die Wiese stand unter Wasser. Kurzerhand haben wir das eigentlich für mittags gebuchte Shuttle wieder abgesagt und stattdessen die Fähre auf die andere Seeseite nach Intra genommen, um gemütlich über den dortigen Markt zu schlendern.

Am letzten Abend ging es dann ins ebenfalls sehr empfehlenswerte Ristorante Montesole. Obwohl wir eigentlich alle schon pappsatt waren, wurden wir von einem super freundlichen Kellner quasi zu den sündhaft leckeren Dolci „gezwungen“: Er brachte extra einen großen Teller mit einer Glashaube an unseren Tisch, präsentierte uns die Desserts optisch und pries jedes einzelne so geschickt und detailreich an, dass wir einfach nicht widerstehen konnten. Das Restaurant liegt direkt am Ufer, wo wir den Abend und den ganzen Trip perfekt am See ausklingen lassen konnten.

Ein Paradies in Schokoladenform. Auch das Zitronentörtchen (ohne Bild) fand großen Anklang.

Am Sonntag war noch einmal richtiges Flugwetter angesagt. Da wir uns allerdings zu spät um die Shuttlereservierung gekümmert hatten, wäre erst am Nachmittag wieder etwas frei gewesen – für unsere Heimreise einfach zu spät. Kurzerhand teilten wir uns auf: Zwei von uns entschieden sich für den kompletten Hike vom Landeplatz hinauf bis zum Monte Nudo, während die anderen mit dem eigenen Auto hochfuhren – beides auf seine Weise abenteuerlich und definitiv schweißtreibend! 😉

Nachdem am Startplatz noch einige Drachenstarts zu bewundern waren – der Landeplatz unten gehört übrigens zum bekannten Drachenhersteller Icaro – hatten alle noch einmal einen richtig schönen Abschlussflug.

Danach hieß es Abschied nehmen: Am letzten Tag der Pfingstferien ging es für uns ab in den laaaangen Stau vor dem Gotthardtunnel. Aber dank der genialen Tage und mit deutlich mehr Airtime im Gepäck als gedacht, haben wir das am Ende gerne in Kauf genommen.

Danke an alle, die dabei waren! Es hat mega Spaß gemacht!

LG
Karsten


Impressionen von oben und von unten

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