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Reisebericht Flytour Norditalien vom 01. Mai bis 12. Mai 2024

Pünktlich zum geplanten Beginn am 1. Mai versammelte sich eine erste kleine Gruppe Elztalflieger am Camping Darna am Luganersee, um dem vorhergesagten Regenwetter zumindest in schöner Umgebung zu trotzen- am zweiten Tag kamen schon die nächsten.

Marius‘ Dachzelt sei Dank saßen wir einigermaßen im Trockenen

Die Vorfreude auf den dritten Tag, an dem wir endlich in die Luft kommen sollten, war spürbar.

Fluggebiet 1 – Monte Cavallaria

Aufgrund der Wetterprognose und des möglichen Nordföhn-Risikos entschieden wir uns am Vorabend spontan für ein ursprünglich nicht geplantes Fluggebiet: den Monte Cavallaria. Gute Entscheidung, denn dort verbrachten wir zwei Tage mit stundenlangen, wunderschönen Flügen, und konnten ein wenig vom wetterbedingt ausgefallenen Cavallaria-Oster-Ausflug nachholen.

Die Basis dürfte gerne etwas höher sein

Wer den Landeplatz nicht erreicht, hat manchmal ungewohnte Zuschauer beim Packen

Ein Highlight war der Hike & Fly (fast) der gesamten Gruppe von Brosso zum Startplatz.

Brücke über die Dora Baltea auf dem Weg zur Lieblingspizzeria

Fluggebiet 2 – Monte Cornizzolo

Unsere nächste Station war der Monte Cornizzolo. Trotz zwischendurch angekündigter Regentage (auch bekannt als “Vino-Days”) vergrößerte sich unsere Gruppe weiter, auch zwei weitere Gäste schlossen sich uns an.

Wir genossen erneut schöne Flüge, auch ins Flachland…

…und sahen uns den nächsten Campingplatz Due Laghi zunächst von oben an.

Der Campingplatz hat ein kleines Restaurant mit sehr netten Mitarbeitern und super leckerer Pizza, was man beim ersten Anblick nicht erwartet hätte. Alles andere hat uns dort nicht so gefallen, besonders die sanitären Anlagen müssten dringend renoviert werden – und dann ist die Übernachtung auch noch deutlich teurer als im vorigen wunderschönen Camping Darna.

Es folgten die beiden erwarteten Regentage, wir haben das beste daraus gemacht.

Nach einem Wandertag auf den Monte Barro…

…ging es am nächsten Tag endlich wieder an den Startplatz und anschließend in die Luft.

Endlich wieder fliegen, auch an diesem Tag ging es wieder gut im Flachland, als die Wolken über dem Cornizzolo sich zeitweise etwas verdunkelten.

Fluggebiet 3 – Luganersee

Die letzte Station führte uns zurück zum Luganersee, wo wir in der verbleibenden Zeit jeden Tag fliegen konnten. Das Ausharren im Regen hatte sich gelohnt. Wir waren zu Gast bei Camfly, einem lokalen Gleitschirmverein und Tandemanbieter. Alessandro, der Chef, verwöhnte uns mit Espresso und köstlichem Mittagessen.

mittagessen am Camfly-Vereinsheim

An verschiedenen Startplätzen, vom niedriger gelegenen Monte Gnino bis zum 1672 Meter hohen Monte Galbiga sowie dem ähnlich hohen Monte Tremezzo, genossen wir ein atemberaubendes Panorama mit Blick auf den Comer See und den Luganersee.

Nach der einstündigen (!) Auffahrt geht es nochmal etwa 20 Minuten zu Fuß zum Startplatz am Monte Galbiga

Monte Galbiga

Die Verhältnisse an den höher gelegenen Startplätzen waren nicht ganz einfach – hier Thommy’s Start am Monte Tremezzo

Startplatz Monte Gnino

Eindrücke aus der Luft

Bisschen Abhängen

Natürlich kamen auch die geselligen Abende mit Rotwein, Pizza und anderen Leckereien nicht zu kurz.

Mir hat dieser „XXL-Ausflug“ richtig Spaß gemacht – vielleicht lässt sich sowas einmal wiederholen. Danke an alle die dabei waren für die tolle Gemeinschaft!

Alles Liebe

Euer Karsten

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Ein Kommentar

  1. Oh Ja!
    Das war ein absolut gelungener und wunderbarer Ausflug: fanstastische Landschaft, super Flüge, und das Beste: eine tolle Gemeinschaft mit Euch !!!
    Danke Karsten, dass Du die wieder einmal die Fäden in die Hand genommen hast und die Reise initiiert hast!
    Schöner Reisebericht…

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